Online-Stichwort-Verzeichnis für Informatik und Internet

 
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3D 
Dreidimensionale oder räumliche Darstellung
A
Access 
Provider
Adserver 
Ein Server mit einem speziellen Programm. Das Programm sucht anhand der vom Browser gelieferten Daten das Benützerprofil, danach anhand des Benützerprofils ein passendes Werbebanner. Das Banner wird in die aufgerufene WebPage eingebettet. Der ganze Vorgang muss in Echtzeit ablaufen.
ADSL 
asymmetric digital subscriber line = privater Telefonanschluss mit asymmetrischer digitaler Datenübertragung auf der bestehenden Kupferdrahtleitung. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist vom Provider zum Haus höher (mehrere Mbit/sec) als umgekehrt (ca. 600 kBit/s). 
Agent Software 
Intelligente Agenten sind kleine Programme, die sich selbständig im Web fortbewegen. Sie lesen und prüfen jedes Dokument, das sie antreffen, gemäss den Suchkriterien des Absenders. Erfüllt das Dokument die Kriterien, so werden nur die interessierenden Nutzdaten übermittelt. Intelligente Agenten sollen künftig v.a. intelligentere Suchmaschinen sein sowie auch WebPages von eShops nach Artikeln und Preisen abfragen. Sie setzen eine maschinell lesbare Strukturierung der Informationen im Web voraus (XML). 
Aggregator 
Ein elektronischer Grosshändler der Zukunft. Seine Dienstleistung besteht darin, dass er sein Angebot zusammenträgt, indem er eShops anderer Anbieter mit intelligenten Agenten abfrägt. Jeder Besucher eines Aggregators kann ebenfalls Angebote unterbreiten. Der Aggregator ermöglicht damit fast jede denkbare Geschäftsbeziehung (B2B, B2C, C2C, C2B). 
Analog 
Viele physikalische Grössen wie z.B. Temperatur, Lautstärke, Tonhöhe usw. verändern sich kontinuierlich. Das sind analoge Daten.
anonymous ftp 
ftp
Anwenderprogramm 
Programm zum Lösen bestimmter Aufgaben für den Anwender, z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation usw.
Applet 
Kleines Java-Programm, das in einer WebPage eingebettet ist, mit ihr zusammen in den Browser geladen und dort ausgeführt wird. Applets enthalten oft kleine Multimedia-Programme, z.B. Animationen und Laufschrift.
asymm.Verschlüsselung 
Elektronische Verschlüsselungstechnik mit einem Paar ungleicher Schlüssel. Die mit einem Schlüssel kodierte Nachricht kann nur mit dem anderen Schlüssel wieder in Klartext umgewandelt werden. Der Aufbau von öffentlichen Autoritäten, welche Schlüsselpaare vergeben und damit für die Identität der Schlüsselanwender bürgen, ist zurzeit weltweit im Aufbau.
Authentikation 
Nachweis der Echtheit des Absenders. Wichtig im eCommerce, weil sich im Web die Geschäftspartner nicht persönlich sehen und kennen. Das Verfahren der A. arbeitet mit beglaubigten digitalen Unterschriften. 
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B
B2B 
business-to-business = Geschäfte zwischen Unternehmen. Diese Geschäfte können sowohl server-driven wie client-driven sein.
B2C 
business-to-consumer = Geschäfte von Unternehmen zu Verbrauchern. Diese Geschäfte sind server-driven.
Backbone 
wörtlich: ‘Rückgrat’. Fern-Übermittlungsstrecken mit sehr hoher Übertragungsleistung. Backbones bilden die oberste Netzhierarchie des Internets, an ihnen hängen andere Netze.
Backend 
Backoffice
Backoffice 
wörtlich: ‘rückwärtige Verwaltung’. Bei eShops wird im B. die Datenbank gepflegt, die Bestellung verarbeitet und an die Logistik weitergeleitet und die Zahlungsverarbeitung aufgerufen.
Bandbreite 
Mass für die Übertragungsleistung. Je grösser die Bandbreite einer Verbindung, desto mehr Bits/Sekunde.
Bandwidth on demand 
wörtlich: ‘Bandbreite nach Wunsch’.
Bannerwerbung 
Das sogenannte Werbebanner wird in der WebPage in einem kleinen, aber unübersehbaren Fenster eingeblendet. Üblicherweise enthält das Banner eine darunterliegende Verknüpfung, welche bei einem Mausclick auf das Banner den Benützer direkt zur HomePage des Werbenden schaltet.
Batch 
wörtlich: ‘Charge, Los’. In der Datenverarbeitung wird ein B. auch Stapelverarbeitung genannt. Er ist ein Programm, das nach dem Starten keine Benützereingriffe mehr gestattet und läuft, bis alle Daten verarbeitet sind. Batchprogramme sind sehr schnell, dafür ziemlich unflexibel; sie eignen sich für die Verarbeitung grosser Mengen ähnlicher Daten, z.B. für das Verbuchen von Transaktionen.
bcc 
wörtlich: ‘blinder Durchschlag’. Ein eMail kann gleichzeitig mit Kopien verschickt werden. Bei bcc sieht der Empfänger einer Kopie nicht, wer sonst noch das eMail erhalten hat. cc
Benützerprofil 
Über den Besucher einer WebPage werden oft auf der Serverseite Daten gesammelt. Dabei interessieren einerseits die Stammdaten, d.h. e-Mail-Adresse, sondern auch vom Benützer verwendetes Betriebssystem und Browsertyp; anderseits werden auch dynamische Daten gesammelt. Die dynamischen Daten, die ‘Datenspur’, halten das Verhalten des Benützers fest, z.B. von welchem Link er auf die WebPage gelangte, für was er sich interessierte, wie lange er verweilte, bei eShops auch, was er kaufte usw. Einige WebSites schicken dem Besucher auch Cookies. Bei wiederholten Besuchen eines eShops sind die gesammelten Daten für beide Seiten hilfreich, weil sie ein auf den Benützer zugeschnittenes Angebot ermöglichen. Ansonsten ist die Sammelwut ein Datenschutz-Problem. Vom W3C wird ein Standard vorbereitet, welcher das Problem entschärfen wird: er sieht das Benützerprofil auf der Clientseite vor, d.h. dem Benützer die volle Kontrolle über seine Daten überlässt.
Betriebssystem 
Das Steuerprogramm für den allgemeinen Betrieb des Computers und der ihm angeschlossenen Geräte
Bit 
Die kleinste digitale Informationseinheit. Ein Bit kann nur zwei Zustände annehmen (0 oder 1, ja oder nein). Mehr Zustände können nur mit mehrstelligen (parallelen) Bitzahlen dargestellt werden. 8 parallele Bits werden Oktett, aus historischen Gründen auch oft Byte genannt. Heutige Prozessoren arbeiten mit 32, 64 oder 128 parallelen Bits. Faustregel: je mehr Bits, desto schneller.
Bit/s
Mass für die Übertragungsleistung einer Verbindung. Vielfache sind kBit/s (KiloBit pro Sekunde = 210 Bit/sec = 1’024 Bit/sec), MBit/s (MegaBits/Sekunde = 210 kBit/s = 1’048’576 Bit/sec), GBit/s (GigaBits/Sekunde = 210 MBit/s = 1'073'741'824 Bit/s), TBit/s (TeraBits/s = 210 GBit/s = 1'099'511'627'776 Bit/s)
Bookmark 
wörtlich: ‘Lesezeichen’. Die Adressen interessanter WebPages können für schnelles Wiederauffinden im Browser in einem Verzeichnis abgelegt werden.
browsen 
Browser
Browser 
Software für das Navigieren im Internet. Sie stellt die abgerufenen Dokumente dar und steuert als Client die Abläufe der Kommunikation mit dem Server.
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C
C2B 
consumer-to-business = Geschäfte zwischen Verbrauchern und Unternehmen. Künftig über Aggregatoren mögliche Geschäfte sind z.B. Angebote von Privatpersonen für Arbeit, Beratung, Büroräume usw..
C2C 
consumer-to-consumer = Geschäfte von Verbraucher zu Verbraucher. Siehe auch Aggregator
Call Center 
wörtlich: ‘Anruf-Zentrum’. Ein Büro für den telefonischen Kundendienst, oft werden mehrere Hotlines betrieben.
Carrier 
wörtlich: ‘Träger’. Ein Betreiber von Übertragungsleitungen.
CATV 
Der Kürzel ist aus Cable-TV abgeleitet. Es ist ein Verfahren (und ein Gerät) für die Nutzung des privaten Kabelfernseh-Anschlusses zur digitalen Zweiweg-Datenübertragung. Fernsehkabel verfügen über eine hohe Übertragungskapazität, in ihrer ursprünglichen Bestimmung sind sie aber lediglich für die Einwegübertragung des analogen Fernsehsignals eingerichtet.
cc 
Ein eMail kann gleichzeitig mit Kopien verschickt werden. Bei cc sieht jeder Empfänger einer Kopie, wer sonst noch das eMail erhalten hat.
CD 
compact disc. Optisches Speichermedium mit digitalen Daten, die von einem Laser gelesen werden. Spezielle Ausführungen sind CD-Audio und CD-ROM (für Computer).
CeBIT 
weltgrösste jährliche Messe für Elektronik und Datenverarbeitung in Hannover
CeBIT-Home 
Schwestermesse der CeBIT für Elektronik und Datenverarbeitung im Haushalt, findet alle zwei Jahre im Spätsommer in Hannover statt.
CGI 
Common Gateway Interface. Eine allgemeine Schnittstelle im WWW, eignet sich für die Anbindung fremder Datenbanken usw.
Chat 
wörtlich: ‘Schwatz’. Benutzer können im Þ Internet mit anderen Benutzern ‘schwatzen’ (heute läuft der Schwatz über geschriebenen Text). Die Chat-Teilnehmer haben - im Gegensatz zu Newsgroups - zur gleichen Zeit Verbindung miteinander.
Client 
wörtlich: ‘Kunde’, ‘Dienstleistungsempfänger’. Der Teil des Client-Server-Programms, der Anfragen auslöst und so die Kommunikation steuert. Im elektronischen B2C-Handel ist der Client der Besucher des eShops, welcher auf dem Server läuft.
client-driven 
Geschäftsvorgänge des eCommerce, die vom Client aktiv angestossen werden. Bei B2B sind das z.B. an potentielle Lieferanten verschickte Einladungen zu Angeboten, bei C2C und C2B Angebote einer Privatperson (erst künftig möglich). 
Community-Feeling 
wörtlich: ‘Gemeinschaftsgefühl’. eShops versuchen mit verschiedenen Hilfsmitteln, z.B. Chat-Ecken, dieses Gefühl beim Kunden zu wecken und das Einkaufserlebnis zu steigern.
Content 
wörtlich: ‘Inhalt’. Darunter versteht man sämtliche Informationen, die eine WebSite anbietet.
Cookie 
Eine kleine Software-Datei, die vom Browser auf Verlangen des Web-Servers auf den Harddisk des Besuchers geschrieben wird. Dort registriert es die Handlungen des Benützers - die Datenspur - und übermittelt die gesammelten Daten zurück an die WebSite, sobald diese erneut besucht wird. Der Browser kann so eingestellt werden, dass er keine Cookies zulässt.
Cracker 
wörtlich: ‘Knacker’. Damit ist kein überalterter Lust-Surfer gemeint, sondern ein Hacker, der fremde Computersysteme sabotiert.
Crawler 
wörtlich: ‘Kriecher’. Ein automatisches Programm, das sich im Web fortbewegt und jedes Dokument, das es antrifft, an den Absender übermittelt. Wird von Suchmaschinen eingesetzt: die zurückgeschickten Dokumente werden verschlagwortet und die Indexdateien auf den neuesten Stand gebracht.
Cross-selling 
wörtlich: ‘Verkäufe übers Kreuz’. Ein Unternehmen, das unterschiedliche Produkte anbietet, versucht dem Käufer eines Produkts auch die anderen zu verkaufen.
CSP 
Provider
Cyber-.. 
Kybernetik ist der Wissenschaftszweig, der Steuerungsabläufe in Technik und Biologie vergleicht. Das Web wird oft als Cyberspace bezeichnet. Dies soll den Eindruck vermitteln, im Web spiele so viel Magie, dass die Realität (Biologie) und die Virtualität (Technik) als Einheit wahrgenommen werde.
CyberCash 
oder CyberMoney sind digitales Geld, das im Web als Zahlungsmittel anerkannt ist. Der Benutzer kann im Web ein Konto unterhalten und damit anonym Klein- und Kleinstbeträge bezahlen (z.B. für Info-Dienste). Gerade wegen dieser Anonymität scheint Cybercash nicht erfolgreich zu sein.
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D
Datenbank 
Eine Sammlung von Daten, die untereinander in Beziehung stehen und mit integrierten Programmen abgefragt werden kann.
Digital 
Einige technische Grössen nehmen nur zwei Zustände an (Licht an/Licht aus, diese Beleuchtung verhält sich digital). Der Zustand kann mit einem Bit dargestellt werden. Grössere Werte werden mit mehreren Bits dargestellt. Analoge Signale können in Digitalzahlen umgewandelt werden. Die Digitaltechnik ist weniger störempfindlich als analoge und einfach zu synchronisieren, v.a. deshalb hat sie sich in der Informationstechnologie erfolgreich durchgesetzt.
Digitale Unterschrift 
Ein mit dem privaten Schlüssel des Absenders asymmetrisch verschlüsselter Text, der an das übermittelte Dokument angehängt wird. Falls dieser Text mit dem öffentlichen Schlüssel des Absenders entschlüsselt werden kann, ist die Identität des Absender bestimmt. Die Verschlüsselung des Hashtextes wird als Signatur bezeichnet. 
DNS 
domain name system. Das Namensystem des Webs für die Adressierung der einzelnen Computer. Die Computer verstehen nur digitale Adressen, der Mensch wiederum kann sich Namen leichter merken. Deshalb hat jede digitale Adresse einen Übernamen. Die domains im Web sind hierarchisch gegliedert, die oberste Ebene heisst ‘top-level-domain’. Ein zusätzlicher Vorteil der Domain-Namen: der Computer kann physisch verlegt werden (an eine andere digitale Adresse), ohne dass der Übername (und damit alle Geschäftspapiere!) geändert werden müssen. 
DOM 
(Document Object Model) Das DOM beschreibt ein standardisiertes Interface für HTML- und XML-kodierte Information, d.h. auf die in einem Dokumente eingebetteten Elemente/Objekte. Es definiert, wie Software-Module auf den Inhalt der Dokumente (z.B.Artikel und Preise in einer eShop- WebPage) zugreifen können. 
Domain 
wörtlich: ‘Herrschaftsgebiet, Wertebereich’. Siehe DNS
Download 
wörtlich: ‘herunterladen’, d.h. abrufen von Informationen oder Software aus dem Web.
downstream 
wörtlich:’ flussabwärts’. Bei asymmetrischen Übertragungskapazitäten ist die Richtung von Provider zu Privatanschluss gemeint.
DTD 
Document Type Definition. Ein Dokument, das z.B. ein XML-Dokument (für den Benützer unsichtbar) begleitet. Es enthält Grammatik-Regeln für die Anwendung von tags im XML-Dokument (Bedeutung, Eigenschaften usw.). Die tags können hierarchisch definiert sein und erlauben damit eine feine Strukturierung der Information und einen maschinellen Zugriff auf die Semantik eines Dokuments. Verschiedene Anwendungen verwenden unterschiedliche DTD. Eine DTD für die WebPage eines eShops z.B. definiert Form und Inhalt der tags eines Artikels (Artikelbeschreibung, Menge, Preis usw.), eine DTD für Dokumente von Chemiefirmen definiert tags für chemische Formeln usw.. Die DTD ermöglicht das maschinelle Lesen und ‘Verstehen’ von WebPages durch intelligente Agenten, weil sie alle tags der WebPage definiert, die der Agent beim Analysieren der WebPage antreffen kann.
DV 
Datenverarbeitung IT
DVD 
digital versatile disc. Eine neue Generation von optischen Speichermedien, die die CD ablösen werden. Ihr Speichervermögen ist 7 - 30 mal grösser als dasjenige der CD. Eine DVD kann z.B. einen zweistündigen Film mit ausgezeichneter Bild- und Tonqualität speichern.
dynamisch 
Bei der Erzeugung von dynamischen WebPages werden Seitenvorlagen mit zum Besucher passenden Inhalten gefüllt.
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E
EC 
eCommerce
eCommerce 
electronic commerce, wörtlich: ‘elektronischer Handel’. Abwicklung von Geschäften zwischen Computern.
EDI 
Electronic Data Interchange. EDIFACT
EDIFACT 
Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport. Ein umfangreicher Standard für die Kodierung und Übermittlung von verschiedenen Geschäftsdokumenten, der ausserdem die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Berufszweige berücksichtigt. EDIFACT bzw. UN/EDIFACT wird von den Vereinten Nationen unterstützt; EDI ist der US-amerikanische Standard, beide sind ähnlich. EDI-Nachrichten sind streng kodierte, spezielle e-Mails, die nur Text enthalten dürfen. Unter EDI werden gleichzeitig die technischen Einrichtungen für die Anbindung an die hauseigene Datenverarbeitung und die Übermittlung über das proprietäre Telefonnetz (VAN) verstanden. EDIFACT existiert seit gut 20 Jahren. Der Standard ist zwar vielseitig, die technischen Einrichtungen und Eingriffe in die Datenverarbeitung hingegen sehr aufwendig. Die Übermittlungsgeschwindigkeit genügt heutigen Ansprüchen nicht mehr. EDIFACT wurde deshalb nie zur Massenanwendung in Unternehmen
Electronic Advertising 
Werbung im Web. Im Gegensatz zum Fernsehen kann jeder Kunde individuell angesprochen werden. Für die Werbung werden sog. Werbebanner eingesetzt. Die Auswahl der zum Besucher passenden Banner ist ein Merkmal von one-to-one-Marketing.
Electronic Shop
eShop 
eMail 
electronic mail, wörtlich: ‘elektronische Post’. Ursprünglich ein einfaches Programm für die Übermittlung von kurzen Texten zwischen zwei Computerbenutzern. eMail kann heute dank MIME beliebige Daten übertragen.
ESD 
(Electronic Software Distribution) Einrichtungen und Massnahmen für die Verteilung von Software über das Web. Software wird in Zukunft teilweise kostenlos, aber verschlüsselt verteilt werden. Für den Gebrauch muss sie entschlüsselt werden. Der Schlüssel ist gegen Bezahlung einer Lizenzgebühr beim Software-Hersteller erhältlich. Auch dieser Verkehr fällt unter ESD. Die Verschlüsselung dient zwei Zwecken: der Benützer bezahlt nur bei tatsächlichem Gebrauch, der Hersteller schützt sich wirkungsvoll gegen Software-Piraterie.
eShop 
Electronic Shop = elektronisches (ñ virtuelles) Kaufhaus. Der eShop präsentiert das Angebot im Frontend, führt den Besucher zum Abschluss, verarbeitet den Kauf im Backoffice und wickelt die Zahlung ab (meistens in Zusammenarbeit mit Finanzinstituten).
Extranet 
wörtlich: ‘Aussennetz’. Ein Computernetz, das am Internet angeschlossen ist, ist ein Intranet (wörtlich: ‘Innennetz’). Während das Intranet ein physisches Netz ist, ist das Extranet ein Bündel von gewöhnlichen Internetverbindungen (nicht -Leitungen!), die durch Verschlüsselung und Zugriffskontrolle für Unbefugte unzugänglich gemacht werden. Extranets werden auch als VPN (virtual private network) bezeichnet.
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F
FAQ 
frequently asked questions, wörtlich: ‘häufig gestellte Fragen’. Dokumente im Internet, die von Benutzern häufig gestellte Fragen aufführen und sie beantworten. Eine Art Online-Hilfe, besonders für Neulinge empfehlenswert. Finden sich in Newsgroups und WebPages von Dienstleistern und Unternehmen.
Fat Client 
Der Ausdruck hat zwei Bedeutungen: 1) Client-server-Anwendungen, bei denen der Client einen grossen Teil der Verarbeitung trägt. 2) Gut ausgerüstete und leistungsfähige Client-Computer.
Firewall 
wörtlich: Brandmauer. Ein Programm, das vom Internet eingehende Datenpakete auf Berechtigung überprüft und so einen nicht autorisierten Zugriff auf empfindliche Daten oder Sabotage verhindert.
forward 
weiterleiten eines erhaltenen eMails.
Frontend 
Der für den Besucher sichtbare Teil des eShops.
Ftp 
File Transfer Protokoll. Ein Übermittlungs-Protokoll im Internet, das für die Übertragung ganzer Dateien benützt wird.
FTTC 
(Fiber to the curb) Glasfaserleitung hoher Bandbreite zwischen Provider und Privatanschluss
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G
Gateway 
wörtlich: ‘Torweg’. Schnittstelle zwischen Computeranwendungen, die nicht direkt miteinander kommunizieren können.
Gbit/s 
Bit/s
GIF
Graphics Interchange Format = Datenformat für die Übertragung von Bildern. Sehr platz- und damit zeitsparend und daher besonders für das Internet geeignet. Animated GIF enthält Bildsequenzen.
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H
Hacker
Ein unerwünschter Besucher in einem fremden Computer. Im Gegensatz zum Cracker stöbern Hacker nur in Informationen, sabotieren aber das System nicht.
haptisch 
‘den Tastsinn betreffend’. Über das Web können heute Sehen und Gehör der Benützers angesprochen werden, Gerüche und Tasteindrücke sind nicht vermittelbar. Die einzige existierende Ausnahme: Ausgabegeräte für die Darstellung einer Textzeile in Braille-Schrift ermöglichen Blinden, einen Computer zu benützen. In einigen Jahren werden haptische Ein-/Ausgabegeräte, z.B. Datenhandschuhe, behelfsmässig Tasteindrücke vermitteln können. 
Hard goods 
Materielle Güter
Hashfunktion 
wörtlich: ‘Zerhacker-Funktion’. Eine Software, die aus einer Nachricht einen kurzen Text erzeugt. Dieser Hashtext wird an die Nachricht angehängt und mit übermittelt. Der Empfänger kann mit derselben Hashfunktion sicherstellen, dass die Originalmeldung unterwegs nicht verändert wurde.
Hashtext 
Hashfunktion
Header 
Der 'Briefkopf' eines eMails enthält Absender, Empfänger, Empfänger von Kopien (cc) und einen Titel.
Hit 
Die Besucher einer WebPage werden als Hits gezählt.
HomePage 
WebPage
Host 
Der Web-Server, der im Auftrag eines Kunden dessen WebSite oder eShop beherbergt und betreibt.
Hotline 
Telefonnummer über die Hilfe angefordert werden kann bei Problemen mit Produkten wie z.B. Hard- und Software
Hot Spot 
Link, der unter einem Bild liegt. Ist im Bild nicht sichtbar, nur das Aussehen des Cursors verändert sich, wenn er über den hot spot fährt.
HTML 
HyperText Markup Language. Sprache für die Beschreibung von Hypertext. Die HTML-Befehle werden direkt in den Text eingebettet. Der Browser interpretiert HTML und stellt den Text ohne die Befehle dar. 
HTTP 
Das Client-Server-Protokoll im Web.
Hyperlink 
Link
Hypertext 
Hypertext ist Text mit markierten Stellen. Ein Click auf die Markierung aktiviert den Link, der darunterliegt. Die mit dem Link verbundene Textstelle wird direkt angesprungen. Online-Hilfen von Office-Anwendungen sind in Hypertext geschrieben.
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I
IAP 
Provider
ICP 
Provider 
Index 
sortiertes Verzeichnis von Stichworten. Bei Datenbanken sind diese Stichworte sogenannte Schlüssel. Weil nur das Verzeichnis und nicht die ganzen Daten durchsucht werden müssen, erlauben Schlüssel einen schnellen Zugriff auf die Daten.
Indices 
Mehrzahl von Index.
Informatik 
Informationstechnologie und Organisation, welche die Datenverarbeitung gewährleisten
Intelligente Agenten 
agent software
Interaktiv 
Ein Dialog ist interaktiv: beide Teilnehmer steuern durch Handlungen den Verlauf der Kommunikation. Ein interaktives Programm gestattet dem Benutzer, durch Aktionen (z.B. Click auf einen Link), den weiteren Ablauf und so die angebotene Information zu steuern.
Internet 
Ein Kommunikationsnetz, das weltweit einzelne Computer und Netze von Computern vernetzt (populär oft als ‘Netz der Netze’, amerikanisch als ‘information superhighway’ = Datenautobahn bezeichnet). Das Internet besteht aus Routern sowie Übertragungsleitungen und benützt ein eigenes Protokoll, es hat keinen Mittelpunkt und verändert sich stündlich. Es bietet mehrere Dienste an, die bekanntesten sind weltweites eMail und das Web.
Internet-Café 
Eine wirkliche Cafeteria, die den Besuchern Computer mit Internet-Anschluss zum Surfen zur Verfügung stellt.
Intranet 
Das Computernetz einer Organisation.
IntraShop 
iShop
IP 
Internet-Protokoll.
IP-Adresse 
Physische Adresse eines am Internet angeschlossenen Computers.
ISDN 
Ein digitaler Telefonanschluss, der dem Benutzer zwei Leitungen mit einer Übertragungsleistung von je 64 kBit/sec zur Verfügung stellt. Diese Leitungen können für die Übertragung von Telefongesprächen, Faxmeldungen oder Computerdaten verwendet werden. Ein ISDN-Anschluss erlaubt einen höheren Datendurchsatz als ein Computeranschluss über Modem.
iShop 
Ein eShop für ein effizientes internes Beschaffungswesen, d.h. für Güter und Informationen im Intranet eines Unternehmens.
ISP 
Provider
IT 
Informationstechnologie: Hard- und Software für die Datenverarbeitung DV
Top


J
Java 
Eine objektorientierte, modulare Programmsprache. Der Programmcode wird zweistufig übersetzt. Compilieren (Übersetzen) liefert - im Gegensatz zu anderen Programmsprachen - nicht direkt Maschinencode, der vom Computer ausgeführt werden kann, sondern als Zwischenstufe sogenannten Bytecode. Dieser Bytecode ist maschinenunabhängig, er wird zur Laufzeit von der auf dem Computer installierten Java Virtual Machine in Maschinencode übersetzt. Diese Eigenschaft macht Java zur einzigen Programmsprache, deren Code ohne Anpassungen auf eine beliebige Maschine geladen und ausgeführt werden kann. Dies bedeutet langfristig riesige Einsparungen für Informatikabteilungen von Organisationen. Darüber hinaus wird Java auch in industriellen Steuerungen und Sensor-Elektronik angewendet werden; gegenwärtig werden für diesen Zweck einfache, abgespeckte Betriebssystem-Kerne entwickelt.
Java-Applet 
Ein kleines Java-Programm, das in einer WebPage eingebettet ist und bei Laden der Page automatisch startet. Applets enthalten oft kleine Multimedia-Programme, z.B. Animationen oder Laufschrift.
JPEG 
Ein Datenformat für das Speichern von Bildern. Braucht mehr Speicher als GIF, liefert dafür höhere Qualität.
Top


K
kBit/s 
Bit/s
Top


L
LAN 
Local Area Network = Intranet.
Letzte Meile 
Die letzten Streckenabschnitte einer Internet-Verbindung, die Strecken zwischen Provider und Privatanschlüssen.
Link 
wörtlich: ‘Verknüpfung’. In HTML besteht die Verknüpfung aus der URL-Adresse. Beim Click auf den Link wird das Dokument geladen, das an der angegebenen Adresse liegt. Die Navigation im Web läuft über Links.
Linux 
Ein von UNIX abgeleitetes Betriebssystem, das von Tausenden von Programmierern in ihrer Freizeit in Zusammenarbeit über das Internet entwickelt wurde (Open Source Software). Läuft ausserordentlich stabil und schnell und ist besonders für Server geeignet.
Local Loop 
Letzte Meile
log-file 
Ein Datenfile, in das der Web-Server Vorgänge wie Besuche mit Datum und Uhrzeit einträgt. Kann ausgewertet werden und gibt Auskunft, welche WebPages besonders gut besucht wurden.
Top


M
Mailing list 
Eine Verteilerliste für den Serienversand von eMails
Mall 
In der realen Welt ein amerikanisches Einkaufszentrum. Im eCommerce eine Software, die mehrere parallel zu betreibende, voneinander unabhängige und füreinander unsichtbare eShops erlaubt (technisch gesprochen: multiuser-fähige Shopsoftware). Eine elektronische Nachahmung von physischen Malls, d.h. ein gemeinsames Angebot verschiedener Geschäfte, welche sonst nichts miteinander zu tun haben, haben sich im eCommerce nicht bewährt.
Mbit/s 
Bit/s
Merchandising 
Einschalten von Aktionsangeboten in eine WebPage.
Merchant 
Ein Händler, der seinen eShop auf der eigenen Datenverarbeitung betreibt. Das Gegenstück sind eShops beim Host. 
Micro-billing 
wörtlich: ‘Kleinstrechnungen ausstellen’. Wird erst entwickelt. Im Web sind Computertransaktionen so billig, dass dem Benutzer für die Präsentation von Informationen ein sehr kleiner Betrag fakturiert werden kann (z.B. 0,5 Pfennig/Seite). Abgerechnet wird entweder über die Telefonrechnung oder über ein CyberCash-Konto. Microbilling wird sich eher nicht oder erst in einigen Jahren durchsetzen, weil die Web-Benützer daran gewöhnt sind, dass viele Informationen im Web gratis sind.
Microcontroller 
Ein spezialisierter Computer für die Steuerung von ‘intelligenten’ Geräten.
Middleware 
Schnittstelle
MIME 
Multimedia Internet-Mail-Extensions. Eine standardisierte Erweiterung des e-Mail-Protokolls, dank derer mit e-Mail nicht nur Text, sondern viele verschiedene Datenformate (Bilder, Grafiken, Klänge, Videos, Klangfolgen) übertragen werden können.
Modem 
Eine Synthese aus Modulator und Demodulator. Ein Gerät, das digitale Daten in analoge umwandelt (Modulator) bzw. umgekehrt. Wird für den Anschluss eines Computers an herkömmliche Telefonleitungen verwendet.
MPEG 
Ein Sammlung von Datenformaten für die komprimierte Speicherung von Videosequenzen mit Ton. MPEG1 komprimiert stark, liefert vergleichsweise kleine Dateien und wird im Internet angewendet. MPEG2 wird v.a. auf Film-DVDs verwendet und liefert eine Qualität, welche derer von Videokassetten überlegen ist.
Multimedia 
Die gleichzeitige Präsentation von Informationen, die unterschiedliche Sinne des Benutzers ansprechen. Z.B. Text + Klang, Bild + Musik usw.
Top


N
Name-Server 
Server im Internet, welche mit Tabellen zu einem Domain-Namen die physische IP-Adresse liefern.
Netiquette 
Netz-Etikette
Net-PC 
wörtlich: ‘Netz-PC’. Ein Konzept, das von einigen Hardware-Unternehmen vorangetrieben wird. Die Vernetzung von Computern sowie das Client-Server-Modell erlauben eine beinahe beliebige Verteilung von Daten und Software auf die einzelnen Computer. Beim Net-PC befindet sich der eigentliche Computer irgendwo im Netz, der Benutzer bedient nur ein Terminal, das entsprechend klein, tragbar und billig sein kann.
Netz-Etikette 
Die Höflichkeitsgebote für die Kommunikation im Internet. Am weltweiten Internet sind Menschen aller Nationen und Rassen angeschlossen. Entsprechend rücksichtsvoll sollte man in Newsgroups und Chatforen diskutieren.
Newsgroups 
Ein Internet-Dienst von elektronischen Briefkästen (einer pro Newsgroup), nach Themen unterteilt. Der Benutzer kann sich für das ihn interessierende Thema bei der entsprechenden Newsgroup anmelden und seine Beiträge in den Briefkasten abschicken, wo sie von allen anderen Mitgliedern gelesen werden können.
Top


O
Offline 
wörtlich: ‘von der Linie abgehängt’. Offline arbeitet der Benutzer am eigenen PC, er ist mit niemandem vernetzt.
Oktett 
Bit
One-stop-shopping 
wörtlich: ‘alles aus einer Hand’. Ein Angebot, das den Kundenwunsch vollumfänglich befriedigt. Ein solches Angebot wird von erfolgreichen Internet-Dienstleistern aus einzelnen Geräten und Services zusammengestellt.
One-to-one Internet Advertising 
Das Web ermöglicht Werbung, die genau auf den Benutzer zugeschnitten ist. Siehe auch Adserver,  electronic advertising.
one-to-one Marketing 
Marketing- und Werbemassnahmen, die auf den einzelnen Kunden zugeschnitten sind. Im eCommerce sind Benützerprofile Voraussetzung für massgeschneiderte Angebote.
Online 
wörtlich: ‘an der Strippe’. Ein Computer ist online, wenn er eine Verbindung mit anderen Computern hält. Wird oft im Sinne von ‘am Web’ verwendet, aber auch ein Computer in einem Intranet ist online.
Online-Shop 
Ein virtuelles Verkaufsgeschäft im Web.
Open Source Software 
Von Programmieren in der Freizeit entwickelte und über das Internet gratis verteilte Software. Weil der Source-Code verteilt wird, können andere Programmierer Verbesserungen beisteuern. Beispiele sind das Betriebssystem Linux und die Web-Server Software Apache (der beste und meistverteilte Server im Internet).
Top


P
Pageview 
Die Anzahl Besuche einer bestimmten WebPage im Internet. Ein Mass, das v.a. die Werbeleute interessiert.
PCMCIA 
Eine Schnittstellenstandard für die Verbindung zwischen Computer und anderen Geräten (z.B. Handy). Oft in einer kleinen, steckbaren Karte realisiert (z.B. für den Anschluss eines tragbaren Computers an ein Handy).
Plattform 
Ein Computersystem eines Herstellers. Weil Computer proprietäre Entwicklungen sind, kann dieselbe Software nur dann auf verschiedenen Plattformen eingesetzt werden, wenn spezielle Anpassungen programmiert werden. Die einzige Ausnahme ist Java. 
Plug-in 
wörtlich: ‘einsteckbar’. Kleine Software-Module für Browser, die dessen Fähigkeiten erweitern (z.B. für Darstellung und Abspielen von Multimedia).
Polygon 
Vieleck. VRML
POP 
Point of presence, Vertriebspunkt. Bei Access-Providern die geografisch verteilten Einstiegsknoten, die den Anschluss an das Internet herstellen. Am billigsten ist für Nutzer ein POP, der über das Telefon zum Ortstarif erreicht werden kann.
Profile Management 
Benützerprofil
Proprietär 
wörtlich: ‘Eigentümer’. Eigenentwicklungen von Hard- und Software, die nicht mit anderen Systemen austauschbar sind oder einen anerkannten Standard nicht berücksichtigen, sind proprietär. In wenigen Fällen technisch begründet (z.B. rechenintensive oder zeitkritische Anwendungen), meistens aber aus kommerziellen Gründen vorangetrieben in der Absicht, Kunden abhängig zu machen oder ein Monopol zu erringen, oder aber weil es keine offenen Standards gibt.
Protokoll 
Eine Vereinbarung für den Datenaustausch. Ein Protokoll besteht aus zwei Teilen: aus der Vereinbarung über das Format der Daten und den Verbindungsablauf sowie aus der Software für die praktische Umsetzung. Ein Protokoll befindet sich in der Computer-Befehlshierarchie zwischen Anwenderprogramm und Betriebssystem. Das Internet verwendet das IP in Kombination mit dem TCP. 
Provider 
wörtlich: ‘Vermittler’. Spezialisierte Unternehmen, die einzelnen Teilnehmern und kleinen Unternehmen einen Anschluss an das Internet herstellen. Je nach aufsteigendem Umfang der angebotenen Dienstleistungen und Inhalte lassen sich Provider in die Kategorien Access- (am wenigsten Dienste), Service- sowie Commerce- und Content-Provider einteilen.
Proxy-Server 
Ein Server beim lokalen Provider, der die aufgerufenen WebPages zwischenspeichert und bei nochmaligem Aufruf sofort zur Verfügung stellt. Ist oft mit einem Firewall kombiniert.
Prozessor 
Die Rechen- und Logikeinheit des Computers.
Public-domain 
wörtlich: ‘öffentliches Gebiet’. Public-domain-Software auf dem Internet kann kostenlos heruntergeladen werden.
Pull 
wörtlich: ‘ziehen’. Der Benutzer sucht aktiv die Information.
Push 
wörtlich: ‘stossen’. Ein Computer im Internet schickt dem Benutzer die Information.
Top


Q
Qualitäts-Management 
Das Qualitäswesen entwickelte sich von der Q-Kontrolle nach dem Prozess, d.h. der einfachen Feststellung von Fehlern, über die Q-Sicherung durch Festschreiben von bewährten Abläufen zum Q-Management. Dabei werden interne Prozesse entwickelt, welche über ein System von Rückmeldungen und Korrekturen ständig verbessert werden und so künftige Fehler vermeiden sollen.
Top


R
Real Audio/Video 
Eine Software für die Uebertragung von Musik und Video in Echtzeit. Wird oft als streaming audio/video bezeichnet und wird derart gespeichert und übertragen, dass das Abspielen bereits während der Uebertragung stattfinden kann. W
Real-time 
wörtlich: Echtzeit. Beim Internet-Chat also eine Diskussion, die jetzt läft; bei Steuerungssoftware ein schnelles Programm, das die Vorgänge ohne Verzögerung mitverfolgen kann.
Reply 
Die eMail-Programme bieten diese Funktion an, damit dem Absender eine Antwort zugestellt werden kann, ohne dass die Adresse erneut eingegeben werden muss.
Roboter 
crawler.
Router 
Die Schaltzentralen im Internet. Sie befinden sich an den Anschlussknoten der einzelnen Netze. Im Gegensatz zu Telefonzentralen (feste dauernde Verbindungen) schalten die Router jedes einzelne Datenpaket Richtung Zieladresse. Ein Router ist an mindestens drei Teilstrecken angeschlossen.
Top


S
Schnittstelle 
Ein Sammelbegriff. Meistens ein Programm, das für eine reibungslose Kommunikation zwischen zwei verschiedenen DV-Systemen oder -Netzen sorgt. Eine Schnittstelle muss z.B. Daten von einem Format in ein anderes umwandeln, Daten unterschiedlich schneller Prozesse ohne Verlust koordinieren oder auch aus Daten Prozesse in einem der angeschlossenen Computersysteme anstossen (dann spricht man auch von Middleware - ein ähnlich ungenauer Begriff).
Search-Engine 
Suchmaschine
Semantik 
Die Bedeutung von Daten. Wenn Sie, lieber Besucher, nach dem Lesen der von Ihnen gesuchten Ausdrücke etwas dazugelernt haben, ist die Semantik dieses Stichwortverzeichnisses richtig rübergekommen.
Server 
wörtlich: ‘Gerät, das Einzelportionen austeilt wie z.B. Tortenschaufel’. Der Programmteil im Client-Server-Modell, der die Anfragen der Clients bedient. Bei vielen angeschlossenen Clients läuft der Server auf einem eigenen Computer. Dieser Computer wird ebenfalls als Server bezeichnet.
server-driven 
Geschäftsvorgänge des eCommerce, die vom Server gesteuert werden. Ein eShop ist server-driven: er läuft auf dem Server, sein Frontend enthält das Angebot. Der Besucher (Kunde, Client) kann aus Angebot nur im Rahmen der vorgesehenen Möglichkeiten (one-to-one-Marketing) beeinflussen. 
Service-Provider 
Provider
SET 
'Secure Electronic Transaction' = ein von Kreditkartenfirmen entwickeltes sicheres - und sehr aufwendiges - Zahlungsverfahren. Dabei werden Kreditkartennummer und ausreichend Kredit online beglaubigt, ohne dass der Händler die Kartennummer erfährt.
SGML 
(Standard Generalized Markup Language) Ein 1986 in den USA entwickelter, umfangreicher Standard für die Kodierung von Dokumenten, mit dem Ziel, sie maschinell verarbeitbar zu machen. Die Grundidee ist das Aufteilen des Dokuments in die drei unabhängigen Teile Daten, Grammatik/Syntax (DTD) und Darstellung (XSL).
Shareware 
wörtlich: ‘geteilte, zur Verfügung gestellte Ware’. Der Benutzer kann Shareware-Software vom Internet herunterladen und sie für z.B. 30 Tage kostenlos testen. Danach muss er sie kaufen oder löschen.
Shopping Mall 
Elektronisches Kaufhaus im Web, das mehrere Verkaufsgeschäfte unter derselben Adresse vereint.
S-HTTP 
Ein erweitertes HTTP-Protokoll für die vertrauliche Vermittlung von Botschaften.
Signatur 
digitale Unterschrift
SMTP 
Simple Mail Transport Protocol = ein Programm und Datenformat för die Uebertragung von eMail.
Soft good 
wörtlich: ‘weiche’ oder immaterielle Güter/Dinestleistungen. Heute werden im eCommerce wenige, triviale soft goods gehandelt. Künftige Software und XML werden im nächsten Jahrzehnt auch komplexe soft goods in das eCommerce bringen (interaktive, anspruchsvolle Beratungen usw.)
Spider 
Crawler
SSL 
'Secure Sockets Layer' = Programm, das die Inhalte aller IP-Datenpakete verschlüsselt und so für eine vertrauliche Übertragung sorgt.
Standleitung 
Übertragungsleitung, die vom Betreiber dauernd gemietet wird, unabhängig von der Auslastung, mit der er sie ausnützen kann.
Streaming Audio/Video 
Real Audio/Video
Suchmaschine 
Spezialisierte Datenbanken für die im Web enthaltenen Informationen. Sie sammeln alle erreichbaren Web-Dokumente mit Hilfe von crawlern und erstellen daraus nach verschiedenen Kriterien Indices. Der eine Information suchende Benutzer frägt eine Suchmaschine mit einem oder mehreren Suchbegriffen ab, sie liefert die Adressen aller gefundenen Dokumente (weil es Tausende sein können, oft nur die wichtigsten mit der besten Trefferquote).
supply-chain-software 
Software für eCommerce über die Wertschöpfungskette. Wegen der vielfältigen Geschäftsprozesse muss sie server-driven- und client-driven-Fähigkeiten aufweisen. Heutige eShops sind ohne Anpassung der Schnittstellen nur bedingt geeignet.
Surfer 
Benutzer, der aus Neugier von WebPage zu WebPage über die ihn ansprechenden Links navigiert. Weil das Web nicht hierarchisch organisiert ist, kann das eine ewige Reise werden (‘get lost in Cyberspace’).
symm.Verschlüsselung 
Ein Verfahren für die Verschlüsselung von Nachrichten mit einer bekannten Funktion. Geheim ist nur der Schlüssel. Die Verschlüsselungsfunktion kann mit demselben Schlüssel sowohl ver- wie entschlüsseln. Die geheime Verteilung des Schlüssels an beide Parteien ist das Sicherheitsproblem und für eCommerce umständlich.
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T
tag 
Bezeichner (Markup-Element) in Markup-Sprachen (SGML, HTML, XML). Sie strukturieren das Dokument, indem sie dem darstellenden Programm Hinweise auf den Inhalt des tags geben. 
TCP 
Transfer Control Protocol. Überwacht die Übermittlung von grösseren Datenmengen (mehreren Datenpaketen) im Internet und macht so die Kommunikation zuverlässiger.
TCP/IP 
Das Zusammenspiel von TCP und IP. TCP ist hierarchisch dem IP übergeordnet.
Telnet 
Ein Dienst im Internet, mit dessen Hilfe sich ein Benutzer als aktiver Teilnehmer an ein fremdes Computernetz anschliessen kann.
Template 
wörtlich: ‘Schablone’. Elektronische Vorlagen, z.B. für WebPages eines eShops oder für Software-Module, welche für die Anwendung nur noch mit dem spezifischen Inhalt gefüllt werden müssen.
TeraBit/s 
Bit/s
Top-level-domain 
Die höchste Hierarchiestufe im DNS.
Trojanisches Pferd 
Ein Cracker-Programm, das unter einer falschen Etikette auf Ihr Computersystem heruntergeladen wird. Es entwickelt seine schädliche Aktivität erst, wenn sie es starten.
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U
UN/EDIFACT 
EDIFACT.
upstream 
wörtlich:’ flussaufwärts’. Bei asymmetrischen Übertragungskapazitäten ist die Richtung von Privatanschluss zu Provider gemeint.
URL 
Uniform Resource Locator, wörtlich: ‘einheitlicher Zeiger auf Datenquellen’. Das Adresssystem des Web. Jedes Dokument im gesamten Web hat eine eigene URL. Die URL besteht aus verwendetem Protokoll, Domain-Name und Pfadangabe auf dem Computer, auf dem das Dokument gespeichert ist. Z.B. http://www.eboss.ch (ohne Pfad) ist die URL der HomePage von eBoss. http: bezeichnet das verwendete Protokoll (HTTP), www.eboss.ch ist der Domain-Name von eBoss, wobei “www” für World Wide Web steht und “ch” der top-level-domain für die Schweiz ist.
UseNet 
Der Dienst des Internet, der die Newsgroups betreibt.
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V
Value-added Reseller 
wörtlich: ‘Mehrwert-Wiederverkäufer’. Verteiler der Software, die zusätzliche Dienste ausführen, z.B. Service und Wartung, Hilfe bei Anpassung und Installation, kundenspezifische Lösungen durch Integration weiterer Software (z.B. Dienste um das Frontend herum).
Value-chain-Software 
supply-chain-Software
VAN 
(value-added-network) wörtlich: ‘Mehrwert-Netz’. Das proprietäre EDIFACT-Netz von gemieteten Telefonleitungen und dem zentralen Vermittler (VAP). Der Provider schaftt durch die Authentikation der Netzteilnehmer und durch Datensicherung den Mehrwert. Weil sich dieser Mehrwert auch in den Preisen für EDIFACT niederschlug, wurde es keine Massenanwendung.
VAP 
(value-added-provider) Der zentrale Vermittler eines EDIFACT-Netzes. Er garantiert die Identität der Teilnehmer und die Datensicherheit im Netz.
Vektorgrafik 
Während eine Photo Bildpunkt für Punkt übertragen und dargestellt wird, braucht eine Vektorgrafik nur die Endpunkte von vorgegebenen geometrischen Figuren (Gerade, Ellipse, Rechteck usw.). Der Computer berechnet während der Darstellung die Verbindungslinien.
Verknüpfung 
Link
Viewer 
Ein eigenständiges Hilfsprogramm, das bestimmte Datenformate verarbeiten kann (z.B. Video, verdichtete Bilder, Audio usw.). Es wird vom Browser aufgerufen, wenn dieser eine WebPage lädt, welche eingebettete Daten enthält, die er nicht selbst interpretieren kann.
Virtuell 
Gedacht, aber nicht materiell vorhanden. Z.B. hat ein virtuelles Unternehmen im Web kein Geschäftshaus, sondern schliesst die Mitarbeiter online zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen.
VPN 
Virtual Private Network, siehe auch Extranet.
VRML 
Virtual Reality Modeling Language. Wörtlich: ‘Sprache für die Gestaltung gedachter Welten’. Eine Programmsprache für das Erstellen von 3-dimensionalen Welten mit Vektorgrafik. In VRML geschriebene WebPages können mit einem VRML-Viewer betrachtet werden. VRML enthält die Möglichkeit, dargestellte Objekte als Hot Spots zu definieren, so kann der Benutzer von Welt zu Welt surfen.
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W
W3C 
World Wide Web Consortium. Ein Rat, der Standards für Informationen bzw. deren Übermittlung im Web erarbeitet.
Web 
Kurzform des World Wide Web. Der bekannteste Dienst des Internet, er verwendet HTML und HTTP. Das Web wächst am stärksten von allen Diensten, es ist sehr benutzerfreundlich und enthält für den Benutzer unsichtbare Gateways zu den meisten anderen Diensten.
Web-Hosting 
Jeder, der in das Web eine eigene HomePage einbringen will, braucht einen Web-Server. Service-Provider bieten den Dienst des Web-Hosting an, d.h. sie stellen den Server und beherbergen dort die HomePage des Benutzers. Auch eShops können gehostet werden.
WebMaster 
Der Verantwortliche für Betrieb und Sicherheit des Web-Servers.
WebPage 
Ein HTML-Dokument auf einem Web-Server. Das Einstiegsdokument heisst HomePage; das ist das erste Dokument, das ein Besucher zu sehen bekommt.
WebPromotion 
Angebot eines Dienstleisters für die Gestaltung des Web-Auftritts: Erstellen der HomePage, Planen des Web-Servers und der Dokumentenstruktur, Einrichten von sicheren Transaktionsmechanismen und Datenbanken bei Online-Shops, Marketing für die WebSite, um Verkehr für das Internet zu generieren.
WebSeite 
WebPage
Web-Server 
Jeder Server auf dem Web mit einer eigenen Adresse (URL). 
WebSite 
Web-Server
World Wide Web 
Web
WWW 
Web
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X
XLL 
(Extensible Linking Language) wörtlich: ‘erweiterbare Verknüpfungssprache’. XML erweitert gegenüber HTML die Möglichkeiten der Verknüpfung von Dokumenten. XLL kennt zwei verschiedene Verknüpfungsarten: Xpointer kann auf beliebige Textstellen anderer Dokumente zeigen und diese Stellen bei Mausclick in das Originaldokument übertragen (das bedeutet, dass damit dynamische Fussnoten und Literaturverweise möglich werden). XLink ermöglicht bei Sprüngen von Dokument zu Dokument intelligente Verknüpfungen. Der Link kann mit Software-Modulen erweitert werden, die z.B. dem Benützer durch die Präsentation eines Menus eine Auswahl möglicher Sprünge anbietet.
XML 
(Extensible Markup Language) wörtlich: ‘erweiterbare Bezeichner-Sprache’. XML ist ein vereinfachter Auszug von SGML, es erfüllt ca. 80% der SGML-Funktionalität mit 20% der Komplexität. XML dient der Strukturierung von elektronisch gespeicherten Informationen mit dem Ziel, sie für Menschen wie für Software lesbar und verständlich (interpretierbar) zu machen. Streng genommen ist XML keine Programmsprache, sondern definiert mit dem Standard, wie Informationen kodiert sind und wie Software auf XML-Dokumente zugreifen kann. XML trennt ein Dokument in logische Struktur, Inhalt und Darstellung. Dasselbe XML-Dokument kann, einmal geschrieben, mit unterschiedlichen Darstellungs-Anweisungen (XSL) auf verschiedenen Endgeräten, z.B. Computer-Bildschirm, LCD-Anzeige eines Handys, als mechanisch gesprochene Sprache usw. dargestellt werden. XML ist erweiterbar. Für einzelne Industriezweige können spezielle tags im DTD definiert werden. Es gibt bereits Anwendungen für Dokumente, die chemische Formeln und Strukturen enthalten, sowie für mathematische Formeln. Die Erweiterbarkeit verlängert die Gültigkeit einmal geschriebener Information. XML-Elemente können mit kleinen Software-Modulen (DOM) verknüpft werden, welche die Information zum Zeitpunkt der Darstellung verarbeiten. Es erlaubt damit die Verbreitung ‘intelligenter’ Information in einem Computernetz, sei das ein Intranet oder das Web. XML ist ein Schritt in Richtung Netz-Computing und ermöglicht schlanke und billige Clients.
XSL 
(Extensible Style Language) Weil XML Daten und Darstellung eines Dokuments trennt, werden Darstellungs-Anweisungen im getrennten XSL-Dokument festgehalten. XSL erlaubt die Verknüpfung mit Software-Modulen, so dass die Darstellung dynamisch verändert werden kann. Ein Modul z.B. könnte einen Preis in der WebPage eines eShops normalerweise blau und bei einer Merchandising-Aktion rot darstellen. XSL erlaubt auch, dieselbe Information je nach Ausgabegerät (Drucker, Browser oder Palmtop-Computer) anders darzustellen. 
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Y
Yellow Pages 
Eine Auflistung von Netzadressen nach Branchen
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Z
Zip 
Ein Datenordner, welcher mehrere Dateien enthält und zusätzlich komprimiert ist. Dieser Ordner kann als eine einzige Datei über das Internet übertragen werden, womit Zeit und Speicherplatz gespart werden.
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© eBoss 3/2000